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Weltreiseblog #9 // Tag 45-55, Japan: kurzer Stop in einem großen und vielfältigen Land

  • Autorenbild: mariessouljourneys
    mariessouljourneys
  • 14. Nov. 2025
  • 20 Min. Lesezeit

Tokio

Von Hanoi aus starten wir genau durch ein Gewitter in Richtung Tokio. Ungefähr 6 Stunden später kommen wir sicher und heile in Tokio an. Die Immigration verläuft ohne größere Probleme. Anschließend suche ich mich durch das Wirrwarr an japanischen Plakaten (obwohl Japan an sich sehr geordnet ist, hängen überall tausende Plakate mit Infos, was man wie wo machen kann - die völlige Reizüberflutung!) die richtige Verbindung, um vom Narita Flughafen in die Stadt zu meinem Hostel zu kommen. Schließlich hilft mir ein Mitarbeiter der Bahn weiter und ich buche ein Zugticket in die Stadt.


Obwohl ich in Großstädten am liebsten mit der Metro unterwegs bin, sieht es hier in Tokio etwas schwieriger aus. Es gibt unterschiedliche Anbieter und nicht jede Karte ist für jedes Verkehrsmittel gültig. Einen richtigen Überblick habe ich auch immer noch nicht gefunden.

Es empfiehlt sich, die Suica-Karte aufs Handy zu laden. Be Apple geht das sehr bequem im „Wallet“, allerdings habe ich das erst an Tag 3 herausgefunden.


Als ich im Hostel ankomme, ist es leider noch zu früh für den Check-In, aber ich kann kostenlos mein Gepäck dort lassen und schon mal die Dusche benutzen. Anschließend suche ich ein Café in der Nähe und mache es mir dort bis zum Check-In gemütlich.

Japan ist wieder eine gelungene Abwechslung zu den Tagen in Vietnam. Es ist viel geordneter, ruhiger, nicht so laut und die Luft ist angenehmer - kurzum: ich fühle mich sehr wohl.


Allerdings trübt meine Freude ein heftiges ziehen im unteren Rücken: ich muss mich wohl etwas verhoben haben, was kein Wunder ist, da ich eigentlich seit Beginn meiner Reise mit insgesamt 34 kg Gepäck herumlaufe, was ich abwechselnd mal mehr in den kleinen und mal mehr in den großen Rucksack verteile, aber stets auf meinem Rücken.


Obwohl ich vorher akribisch nach dem für mich passenden Rucksack gesucht habe, muss ich mir eingestehen, dass es auf Dauer doch etwas nervig und anstrengend ist, ständig beide Rucksäcke zu Schultern.

Allerdings vertage ich meine Überlegungen, mir ein neues Gepäckstück zuzulegen, auf ein anderes Mal.

Nachmittags kaufe ich mir ein Ticket für den Tokio Sky Tree, eines der höchsten Gebäude Tokios.

Dort angekommen, finde ich vor dem Gebäude ein Oktoberfest, wo sogar Brezeln verkauft werden. Spannend!

Allerdings muss ich feststellen, dass die natürlich nicht an die guten Laugenbrezeln aus Deutschland herankommen. Dennoch finde ich es witzig und bekomme ein bisschen Heimatgefühl.

Danach geht das mit dem Aufzug den Sky Tree hoch.

Die Aussicht dort oben ist super schön. Allerdings lassen sich eher schwer Fotos machen, da viele Balken und Geländer die Sicht verdecken und alles ungemein spiegelt.


Als es dunkel ist, suche ich die nächste Metro Station und ziehe in Richtung „Shibuya“, wo die bekannte Kreuzung ist, wo der meiste Fußgängerverkehr herrscht.

Dort angekommen, finde ich zwar die Kreuzung allerdings keinen kostenlosen Punkt, um von weiter oben auf die Kreuzung blicken zu können. Und extra dafür in ein Restaurant dort zu gehen, wollte ich dann doch nicht.

Stattdessen habe ich Lust auf Sushi (wer hätte das gedacht in Japan…) und suche mir die nächst beste Sushikette aus.

Ein paar Minuten später finde ich mich an einem kleinen kantinenähnlichen Platz wieder. Ich bestelle Sushi auf einem Tablet, was dann über ein Fließband genau zu mir kommt. Saucool!



Am nächsten Tag besuche ich den Fuji Vulkan oder besser gesagt: einer hat der dutzenden schönen Aussichtspunkte, um diesen zu sehen.


Von Tokio aus gibt es einige Verbindungen, die mit relativ wenigen Umstieg dorthin führen. Unter anderem fällt auch ein Bus direkt in die Stadt Fujiyoshida. Andere Verbindungen beginnen ab 3,5h pro Fahrt, mit dem Bus geht’s etwas schneller.

Allerdings habe ich vorher nicht herausgefunden, wie ich mir für diesen Bus ein Ticket hole, da dieser auch scheinbar nur wenige Male am Tag dort hinfährt.


Also versuche ich mein Glück und peile die Bushaltestelle an, von wo aus der Bus fahren sollte

Allerdings endet die Metro Haltestelle mitten in einem riesigen Kaufhaus, und ich brauche viel zu lange, um den Ausgang zu finden. Als ich endlich wieder Asphalt unter den Füßen habe, sprinte ich zu der Bushaltestelle.

Ungefähr in letzter Minute erreiche ich schließlich die Bushaltestelle, wo genau der Bus steht, mit dem ich nach Fujiyoshida fahren möchte.

Ein Mann fragt mich, ob ich mir ein Ticket vorher gebucht hätte. Ich antworte „nein“ und dass ich nicht wüsste, wo das möglich gewesen wäre und ob es nicht möglich ist, ein Tagesticket zu kaufen.

Der Mann sagt, er müsste den Busfahrer fragen, da der Bus eigentlich voll sei.

Schließlich kann ich aber doch ein Ticket kaufen und muss so nicht mit etlichen Umstiege und wesentlich längerer Fahrzeit nach Fujiyoshida fahren.


Obwohl der Bus voll ist, gibt es im Gang und klappbare Reservesitze.

So nehme ich in mitten der Reihen Platz und habe eine unglaublich große Beinfreiheit.

Na, hätte ich das früher gewusst, dass man so toll sitzen kann!


Irgendwann kommen wir in Fujiyoshida an, und ich bin mittlerweile die letzte im Bus, als der Bus schließlich die Haltestelle anhält, wo ich aussteigen will. (Oishi bzw. Oishi Park)

Ich fühle mich wie in einem kleinen, botanischen Garten oder einem Ableger der Landesgartenschau, weil hier so viele schöne und bunte Beete angelegt sind, alles sehr gepflegt ist und schön blüht.


Ich genieße den Ausblick auf den Fuji und den Kawaguchi-See und trinke mir einen Kaffee.

Neben dem Kaffee habe ich mir allerdings auch ein paar Souvenirs gekauft, unter anderem ein kleines Handtuch aus einem sehr dünnen Baumwollstoff (wie ein Hamam Tuch), was ich wesentlich besser anfühlt als die dünnen Mikrofaser Handtücher, die eh nichts vernünftig trocknen.


Als ich das Handtuch jedoch ausrolle, stelle ich fest, dass es zwar recht lang ist (1m), aber nur 30 cm schmal! Also kaufe ich mir noch ein zweites Handtuch und beschließe, es in einer Schneiderei an der Länge zusammen nähen zu lassen.

Meine Mikrofaserhandtücher überlasse ich später dem Hostel, die „schon schnell einen Empfänger dafür finden werden“.


Danach mache ich mich am Seeufer auf in Richtung Chureito-Pagode, von wo aus ich den Sonnenuntergang sehen möchte.


Von dem Souvenirshop zur Pagode sind es allerdings knapp 7 km und ich habe keine vollen 2 Stunden mehr, bis die Sonne untergegangen ist.

Also beschließe ich unterwegs, mir meine Wegzeit wieder mit einem Taxi zu verkürzen, zumal ohnehin 2,5 km der Strecke durch einen Tunnel führen würden.

Als ich in der nächsten Ortschaft angekommen bin, kaufe ich mir im Supermarkt ein paar Snacks und bestelle mir dort ein Taxi.


Ein paar Minuten später haben der Taxifahrer und ich zusammen gefunden und er bringt mich an das Fußende der Pagode.

Der Taxifahrer ist sehr neugierig und möchte wissen, woher ich komme. „Aus Deutschland“ antworte ich auf Englisch. „Aahhh!“ antwortet er.

Anscheinend ist Deutschland in Japan recht gut angesehen, zumindest habe ich auch danach immer hier gute Reaktionen erhalten, wenn ich erzählt habe, wo ich herkomme.


Am Fußende der Pagode lässt mich der Fahrer schließlich aus dem Fahrzeug und ich gehe die gut, 400 Stufen zu Fuß hoch.


Man merkt, dass auch in Japan der Herbst ankommt: die Bäume verlieren an Blätter, und insgesamt ist es eher orange und rötlich, super schön!


Es dauert oben angekommen, nicht lange, bis sich der Himmel abwechselnd in ein wunderschönes Farbenschauspiel verwandelt.   

Abwechselnd nutze ich Handy oder Kamera, um das Ganze abzulichten.

Neben mir wimmelt es auch nur so an Hobbyfotografen und jeder hier versucht bestmöglich das Motiv mit der Pagode, dem Mount Fuji und dem wunderschönen Sonnenuntergang einzufangen.


Als es allmählich dunkel wird, steuere ich die Bushaltestelle an und der aus ich wieder nach Tokio komme.


Blöderweise lande ich erst an der falschen Bushaltestelle, die auf der anderen Straßenseite ist, und lege mal wieder eine kleinen Fersensprint hin, um rechtzeitig an der richtigen Haltestelle zu sein.


Man sagt ja Japan nach, dass die öffentlichen Verkehrsmittel alle sehr pünktlich seien. Das mag vielleicht für die Züge gelten. Allerdings habe ich keine Busfahrt erlebt, wo der Bus pünktlich abgefahren ist…


Und so kam auch der Bus nach Tokio etwa 15 Minuten später. Ich war froh, dass ich dort nicht als einzige auf dem Bus wartete, denn so war ich mir sicher, dass er nicht doch zu früh abgefahren war und ich eine Stunde hätte warten müssen.

Als dieses Mal der Bus kommt, gibt es noch übrige Tickets und ich darf auf einem normalen Platz im Bus mitfahren.


In Tokio angekommen, schaue ich mir als Nächstes die Lichtshow am „Tokyo Metropolian Goverment Office“ an. Diese findet täglich abends im 15-min.-Takt statt, ist kostenlos und draußen.

Vorher besorge ich mir noch ein paar Snacks und Getränke und mache es mir dann auf dem Kunstrasen vor der großen Wand gemütlich.

Nach der Lichtshow finde ich meinen Weg zurück zum Hostel.



Für den nächsten Tag habe ich nicht viel geplant, außer dass ich abends das Team Lab Planets Museum besuchen möchte.


Eigentlich hätte ich gerne in das andere Team Lab Museum („Borderless“) gewollt. Allerdings gab es dafür keine Karten mehr.


Da ich wusste, dass einige Areale im Museum überflutet sind, so dass man bis zum Oberschenkel Wasser steht, habe ich mir vorher Gedanken gemacht, was man dann am besten anzieht.

Es sind Kleid und Leggings geworden, da sich die leggings natürlich in der „Umkleide“ ohne größere Umstände schnell an und ausziehen lässt. Soweit mein Plan.

Als wir durch das Museum gegangen sind und dritten Raum angekommen sind, musste ich feststellen, dass ein Kleid in dem Raum, der an allen Wänden mit Spiegeln ausgekleidet ist, doch eher ungünstig ist…

Ich wurschtele das Kleid so zurecht, dass mir zumindest niemand unter der Rock schauen kann und ich freue mich über die anderen Ausstellungen ohne Spiegelboden.

Nach dem Museum esse ich eines der veganen Ramen im Außenbereich des Museums und mache mich wieder auf dem Weg in Richtung Hostel.




Kyoto

Den nächsten Tag starte ich mit einer Fahrt des Shinkansen von Tokio nach Kyoto.


Tatsächlich fährt der Shinkansen punktgenau ab, so dass man (ähnlich wie in China) deutlich früher am Bahnhof sein muss, um den Zug auch bekommen zu können. Sogar auf den Bahnsteigen sind Markierungen für die einzelnen Türe und Abteile angebracht, natürlich mit jeweiligen Markierungen für die Warteschlange.


Obwohl ich vorher ein Ticket gebucht hatte, welches eine Aussicht auf den Mt. Fuji während der Fahrt verspricht, sitze ich auf der anderen Seite des Zuges.

Allerdings habe ich zwei Tage zuvor ja schon eine schöne Aussicht auf den Fuji gehabt, so dass ich jetzt nicht großartig traurig bin oder mich ärgere.


In Kyoto angekommen, suche ich mir eine Busverbindung zu meinem Hotel aus.

Was ich da allerdings nicht wusste, ist das mein Hotel namentlich ganze drei Mal in der Stadt vertreten ist und ich blöderweise bei Google Maps das falsche Hotel ausgewählt hatte.


So stehe ich nun schweißgebadet mit Rückenschmerzen in dem Hotel.

Die Mitarbeiterin war ungefähr genauso gelaunt wie ich und ich fluche vor mich hin, weil ich nun noch weitere 8 Minuten zu meinem richtigen Hotel gehen darf, was mit meinen Rucksäcken alles andere als angenehm ist.


Ich habe die Nase voll von der nervigen Schlepperei und beschließe, mir eine Alternative für meinen Rucksack zu suchen.

Entweder finde ich eine Art Sackkarre oder muss nach einer Tasche mit Rollen Ausschau halten, die sich so flach wie ein Rucksack verstauen und tragen lässt (Duffle Bag).


Als ich dann endlich im richtigen Hotel ankomme, darf ich auch hier noch nicht einchecken. Also lasse ich meine Sachen dort und gehe in der Umgebung auf Sightseeing-Tour.

Mein nächstes Ziel ist der Bambuswald bzw.  der berühmte Weg, der durch den Wald führt. Als ich in der Nähe angekommen bin, suche ich mir erst mal ein Restaurant, denn ich habe einen riesig großen Hunger!

Am dortigen Oigawa-Fluss findet sich dann ein Restaurant, was mit etwas Wartezeit noch einen Platz für mich frei hat.

Ich warte also geduldig weitere 15 Minuten, bis ich endlich im Restaurant Platz nehmen darf aber auch relativ schnell bestellen und endlich essen kann - und das mit einer wunderschönen Aussicht auf den breiten Fluss.

Anschließend gehe ich in die Richtung, die bei Google Maps als Bambuswald markiert war.


Unterwegs sehe ich ein Café und etwas, das für mich wie Eis im Hörnchen aussah. Au ja! Einen Kaffee und ein Eis könnte ich gerade gut vertragen!

Allerdings stellt sich der Kaffee als (extra) kalt heraus und das „Eis“ sind in Wahrheit klein geraspelte Eiswürfel, getoppt mit Zitronensäure.

Ich lasse die Hälfte liegen und mache mich weiter auf den Ort, der bei Google Maps als Bambuswald markiert war.


Dort angekommen finde ich zwar ein Wald, weit und breit aber keinen Bambus. Also muss ich mich wohl dort geirrt haben und der Standort bei Google Maps ist nicht ganz korrekt.


Ein paar Straßenarbeiter stehen am Rand und ich frage diese, wo ich den Bambuswald finde.

„In die Richtung, 20 min. von hier“ erklären sie mir.

Na toll. Der Wald lag genau hinter dem Restaurant, also genau die andere Richtung.


Als ich dann endlich den Wald finde, versuche ich, inmitten des Getümmels ein Foto zu schießen, auf dem nicht so viele Menschen drauf sind.

Als es allmählich dunkler wird, gelingt mir zumindest auch das.

Anschließend geht es zurück zum Hotel.


Obwohl ich einen saftigen Preis von 300€ für 2 Nächte zahle, bin ich in einem sauberen, aber extrem kleinen Zimmer. Natürlich ohne Frühstück. Und das war das günstigste Zimmer, was ich 2 Wochen zuvor für Kyoto gefunden hatte. Sogar ein Hostel wäre teurer gewesen.

Das sprengt mein Tagesbudget für Übernachtungen um ein Vielfaches, aber ich habe keine andere Wahl.




Den nächsten Tag starte ich mit einer Fahrt zu den Fushimi Inari Schreinen. Allerdings könnte die Orientierung bei meinem Umstieg im Bahnhof etwas besser sein. Es gibt etliche Plattformen, Abschnitte und Gleise und ich frage mich durch, wo genau ich hin muss.


Irgendwann finde ich schließlich den passenden  Zug und schließe mich der Menschenmenge an, die zu den Inari-Schreinen strömt.


Auf dem Gelände gibt es aber nicht nur Schreine, sondern auch viele Geschäfte und Tempelanlagen.

An einer Bühne unweit des Einganges hat sich eine kleine Menschentraube gebildet, die darauf wartet, dass die Performance zweier traditionell gekleideter Frauen los geht.

Links und rechts neben der Bühne stehen Schilder, die auf das Fotografieverbot hinweisen.

Viel spannender als die anstehender Performance finde ich allerdings den Mitarbeiter, der vor der Bühne steht, ein großes Schild mit durchgestrichenem Kamerasymbol in der Hand trägt und ausnahmslos zu Jedem, der eine Kamera oder ein Handy zückt, rennt, ihm wedelnd das Schild unter die Nase hält, das mit einem lauten „Hm!“ kommentiert und dann wieder zurück zur Bühne rennt.

Unterlegt wird das ganze von seinen Tippelschritten, die auf dem Schotter nicht zu überhören sind.

Der Reiz des Verbotenen macht es nun für mich auch interessanter, die Performance ablichten zu wollen.

Ich habe aber keine Lust auf den Typen mit seine wedelnden Schild und lasse das Handy in meiner Tasche.

Nach der Tanzperformance verschwinden Protagonisten, Mitarbeiter und Schilder wieder und ich setze meinen Gang in Richtung Schreine fort.


Es gibt einige Wege auf dem Gelände, die alle durch einen Abschnitt mit schmalen und kleinen Schreinen führen.

Dicht an dicht dränge ich mich in der Menschenmasse weiter voran.

Na klasse. Wenn das so weiter geht, wird das die reinste Tortur.


Glücklicherweise verläuft es sich weiter oben dann aber doch und ich bekomme immer wieder die Gelegenheit, Fotos der Schreine ohne Menschen zu schießen und auch ein paar Fotos mit Stativ zu fertigen.

Eine japanische Familie hatte das Stativ aus der Ferne gesehen, sich hinter den Säulen versteckt  und abgewartet, bis ich mein Foto bekomme hatte. Sehr lustig. :-D


Nachdem ich den Park verlasse, suche ich die schnellste Verbindung zum Nara-Park, die mich lustigerweise wieder über den Bahnhof Kyoto führt.

Ich frage mich wieder durch, bis ich die passende Plattform gefunden habe.

Um nochmal sicher zu gehen, ob das auch der „Express“ sei, frage ich den Schaffner vor dem Zug.

Der wiederum deutet auf den Zug 2 Gleise weiter.

Komisch, eigentlich war doch etwas anderes angeschrieben…


Ich vertraue auf den Schaffner und setze mich in den Zug 2 Gleise weiter.

Als wir irgendwann los fahren, realisiere ich, was passiert ist:

Ich sitze zwar im Zug zum Nara-Park, allerdings  nicht in dem Express, sondern in der Bimmelbahn, die die gleiche Route mit mehr Stopps fährt und somit 25 min. länger benötigt.


Vor Ort hole ich mir erstmal im 7 Eleven etwas zu essen, was praktischer Weise dort auch heiß gemacht wird, und nehme dann den Bus in Richtung Tierpark.


Dort stelle ich dann fest, dass der „Park“ als solcher kein eingezäuntes Areal ist, sondern offen und frei zugänglich, sodass die Rehe nicht nur im Park selbst sondern auch schon in der Stadt zu finden sind.

Es riecht deutlich nach Wild und viele Rehe stehen neugierig am Wegesrand, wartend auf die nächsten Besucher mit Keksen.

An manchen Automaten sowie Kiosken kam man die Kekse kaufen, welche als einziges an die Rehe verfüttert werden dürfen.

Auch stehen an vielen Stellen Schilder, die auf den Umgang mit den Tieren hinweisen.

Wenn man ein Reh füttern möchte, darf man sich verbeugen. Das Reh verbeugt sich ebenfalls.

Hat man keine Kekse mehr, so soll man die blanken Hände nach oben zeigen. Das Reh versteht dann, dass es hier nichts mehr zu holen gibt.

Das klappt bei den meisten Tieren und Menschen erstaunlich gut.

Immer wieder beobachtete ich jedoch ein wenig belustigt Besucher, die voller Freude die Rehe füttern, dann nichts mehr haben, und dann kreischend weg rennen, weil sie keine Kekse mehr haben und die Tiere sich an der Verpackung zu schaffen machen.


Als ich irgendwann auch ein junges Reh füttern will, kommt irgendwann die (vermutlich) Mutter dazu und zupft mir an der Hose herum, weil sie auch etwas haben will. Ich quietsche empört auf, das Reh lässt von mir ab.

Ich packe den Rest ein und suche mir andere Rehe, an die ich meine Kekse verfüttern kann. So ein Verhalten will ich schließlich nicht noch mit einem Keks belohnen.


Später suche ich mir ein ruhiges Plätzchen im Park und beobachte die spielenden und kämpfenden Tiere, bevor ich mich wieder auf den Rückweg nach Kyoto mache.


Am Bahnhof verstehe ich dann, wo ein paar Stunden zuvor das Problem war: man benötigt zusätzlich zum ÖPNV-Ticket noch ein Extraticket für den Expresszug, welches man an einem Automaten im Bahnhof, nicht am Gleis ziehen muss.

Das hatte ich am Mittag natürlich aus Unwissenheit nicht gekauft, weshalb mich der Schaffner zu der Bimmelbahn geschickt hatte.


Irgendwann in Kyoto angekommen will ich mir noch „schnell“ ein Ticket für den Zug am nächsten Tag zum Flughafen kaufen.

Obwohl es im Internet noch anders steht, gibt es keinen Schnellzug, der nur 35 min dahin benötigt, sondern nur Verbindungen ab 1,5h Fahrzeit.

Wie gut, dass ich am Vortag da bin und nicht erst zu spät am nächsten Tag, weil ich mich auf die Daten im Netz verlassen hätte.




Okinawa:


Das Terminal 2 im Flughafen KIX ist schnell gefunden und wird komplett von der Airline „Peach“ eingenommen, mit der auch ich fliege.

Das Gepäck kann ich noch ohne größere Probleme abgeben, beim Handgepäck sieht es da anders aus.

Blöderweise habe ich meine Regenjacke mit den vielen Taschen in meinem großen Rucksack gelassen, sodass ich die schweren Teile nun schlecht anderweitig verstauen kann und sie nun im Rucksack lassen muss.

Mit dem großen Rucksack konnte ich das Gepäcklimit einhalten, allerdings wiegen Technik & Wertsachen leider so viel, dass sie zusammen mit dem Rucksack selbst die übliche 7-kg-Grenze überschreiten.

Als mein Handgepäck gewogen wird, sagt mir die Mitarbeiterin, dass es zu schwer sei.

Ich versuche zu argumentieren, dass ich ja extra gezahlt habe, um schwereres Gepäck aufgeben zu können und mein Aufgabegepäck das Limit nicht ausgereizt hat.

Nein, wenn es zu schwer sei, müsse ich es aufgeben lassen.

Ich entgegne, dass die Technik nicht ins Aufgabegepäck darf und ob ich nicht einfach einen schweren Gegenstand in der Hand halten dürfe, damit der Rucksack leichter sei.

Die Mitarbeiterin lässt sich darauf ein und gemeinsam justieren wir aus, was ich alles in der Hand halten darf, damit der Rucksack weniger als 7kg wiegt.

Es blieb dann „nur“ bei der Tasche mit Kamera & Powerbanks, die als schwerstes Bündel das Gewichtslimit gesprengt hatte.

Natürlich macht es keinen Unterschied, ob ich die 1,5kg am Körper trage, in der Hand halte, oder im Gepäck verstaue. Ich schätze eher, dass die Mitarbeiterin „das Gesicht wahren“ wollte.

Entgegen ihrer Aussage interessiert es dann am Gate niemanden, wie groß oder schwer men Gepäck ist.


In Okinawa angekommen brauche ich ein wenig, bis ich die passende von rund 20 Bushaltestellen gefunden habe, von wo mich ein Shuttle zum Mietwagenverleih fährt.


Nach ein paar organisatorischen Sachen dort erhalte ich dann den Schlüssel für meinen Mietwagen, einen türkisblauen Toyota (ich glaube, ein Proace City Verso).

Nachdem ich mich im Auto eingerichtet habe, trete ich meine Fahrt zu dem 5 min. entfernten Shoppingcenter an, denn ich habe eine Mission: eine neue Tasche finden.


Die ersten Meter im Linksverkehr sind sehr ungewohnt. Links ist auf ein mal so viel Auto und ich bin sehr dankbar, dass die Japaner ein eher geduldiges Völkchen im Straßenverkehr sind. Niemand hupt oder drängelt.

Im besagten Shoppingcenter klappere ich Geschäft für Geschäft ab. Von Sportkleidungsgeschäft über Koffergeschäft - Niemand verkauft eine Duffle Bag (oder Ähnliches) und hat auch keine Ahnung, wo ich sowas auf Okinawa finden könnte.


Ich vertage meine Weitersuche auf den nächsten Tag und mache mich auf zum gut 7km entfernten Hostel.

Ich bin so nervös, dass ich über jeden Kilometer dankbar bin, den ich unfallfrei im Linksverkehr überstanden habe.

Am Hostel selbst ist kein Parkplatz mehr frei, sodass ich auf einer Parkfläche in der Nähe parke.

Es handelt sich dabei um frei zugängliche , kostenpflichtige Parkplätze ohne Schranke.

Parkt man in einem Feld, fährt eine Minute später auf der Höhe zwischen beiden Achsen eine Metallplatte hoch, die verhindern soll, dass man ohne Bezahlung wieder davon fährt.

Will man wieder fahren, so hat man nach dem bezahlen 3 Minuten Zeit, um aus dem Feld heraus zu fahren.

Allerdings finden sich die Infos dazu wesentlich leichter im Internet als auf einem der dutzenden Hinweisschilder an den Automaten.


Das Hostel selbst ist eine Unterkunft ausschließlich für Frauen und hat viele japanische Gegebenheiten als Regeln.

So soll man bspw. die Schuhe am Eingang ausziehen und stattdessen die Einwegschlappen tragen. Außerdem darf in den Schlafsälen weder geredet noch Musik gehört oder laute Geräusche produziert werden.

Dazu soll der Aufenthaltsraum dienen.

Auf den Bildern sahen die Abteile aus wie einigermaßen geräuschdichte Areale.

Leider sah die Realität mal wieder anders aus: die Abteile sind nur durch einen dünnen Vorhang vom Gang getrennt, sodass man zwar nichts sieht, sehr wohl aber alles hört.


Am nächsten Tag suche markiere ich mir sämtliche Sportgeschäfte auf meiner Liste bei Google Maps.

Immerhin in Geschäft Nr. 3 in einem großen Shoppingcenter werde ich fündig und finde tatsächlich eine Duffle Bag mit Rollen.


Leider lassen sich aber die Schultergurte

zum Tragen nicht verstauen. Zudem ist sie mit ca. 2,7kg deutlich schwerer als mein Rucksack und ich hatte zuvor recherchiert, dass es leichtere Taschen und solche mit abnehmbaren Trägern gibt.

Ich vereinbare mit der Verkäuferin, die Tasche bis zum Ende des Tages zurück legen zu lassen, falls ich eine passendere Tasche finde.

In den restlichen Geschäften werde ich jedoch so gar nicht fündig. Rucksäcke gibt es häufiger, Koffer auch, sogar auch Dufflebags, allerdings ohne Rollen.


Am Ende des Tages finde ich dank des Tipps eines Verkäufers zumindest ein Geschäft, in dem ich mir wenigstens ein neues Multitool zulegen konnte. Der dortige Verkäufer war so lieb, und hat mir ein günstigeres noname-Produkt als Alternative zur Schweizer Marke gezeigt.

Anschließend geht’s wieder zu dem Einkaufszentrum aus Stop 3, wo ich die besagte Tasche kaufe.

Praktisch ist allerdings auch, dass ich als nicht-Japanerin ab einem Warenwert von ungerechnet über 35€ die Steuern wieder erstattet bekomme.

Bei dem stolzen Preis für die Tasche lasse ich mir das nicht entgehen!


Zurück im Hostel packe ich noch ein paar Sachen zusammen, die ich inzwischen eher ungerne getragen habe oder quasi gar nicht benutzt habe, wie bspw. meine faltbare Yogamatte.



Am nächsten Vormittag geht es dann zur Post mit meinem Rucksack und dem gut 2,5kg schwerem Inhalt.

Es dauert seine Zeit und der Mitarbeiter ist überaus hilfsbereit. Für den großen Rucksack gibt es keinen passenden Karton, sodass zwei große Kartons auseinander geschnitten werden und wieder so zusammen geklebt werden, dass der Rucksack darin Platz hat.

Durch das Gestell des Rucksacks lässt sich dieser leider nicht falten und entfernen kann man das Gestell auch nicht, ohne den Rucksack zu beschädigen.

Statt dem Luftweg wähle ich dieses Mal den preisgünstigeren Schiffweg und zahle so immerhin umgerechnet nur ca 32€! Da hatte ich für mein 2,5kg schweres Paket von Sri Lanka aus mehr gezahlt. Und dieses ist groß und samt Karton gut 6kg schwer.


Anschließend fahre ich in Richtung Nordosten der Insel, denn dort möchte ich einen Berg in Nago/Katsuyama herauf wandern. Dort soll es eine tolle Aussicht geben und vom Parkplatz aus ist es wohl nicht allzu weit.


Kurz vorher hatte ich jedoch gelesen, dass es in Okinawa auch ein paar giftige Tiere gibt (bzw. geben kann), im Wasser u.a. Steinfische und an Land Schlangen.


Am Parkplatz angekommen beruhigt mich, dass ich zumindest nicht als einzige dort geparkt habe. Es gibt eigentlich nur einen Weg von dort aus, sodass ich unterwegs ziemlich sicher auf andere Wanderer treffen dürfte.


Die „Wanderung“ als solche war nach den ersten 100 Metern eher ein kraxeln und klettern.

Um nicht doch von einer Schlange überrascht zu werden, summe ich jedes Lied vor mich hin, was mir in den Sinn kommt.

Schlangen habe ich zum Glück keine gesehen.


Allerdings bleibe ich an einer schmalen Stelle stehen, da ich etwas anderes gesehen habe.

Zwischen den Bäumen, also genau dort, wo ich lang muss, hat eine große Spinne ein riesiges Netz gespannt!

Ich werde unsicher, wo ich her gehen kann. Zumal ich nicht wusste, ob diese für mich giftig sein könnte.

Auf jeden Fall war sie mir viel zu groß.


Kurz nach mir kommt ein Japaner an die gleiche Stelle. Ich deute auf die Spinne, er schaut zu ihr, zuckt mit den Schultern und läuft unbeeindruckt unter dem Netz hindurch.

Na toll. Ich hatte gehofft, es gäbe eine bessere Alternative.

Ich nehme allen meinen Mut zusammen, mache mich klein und klettere unter dem Netz hindurch auf die andere Seite.

Später finde ich heraus, dass die „goldene Radnetzspinne“ zwar echt groß ist bzw. werden kann, für den Menschen aber eher unangenehm und nicht gefährlich.

Zu Nahe kommen will ich ihr dann aber doch nicht.


Kurz vor dem Gipfel kommen mir dann tatsächlich doch noch Wanderer entgegen.

„Du bist fast da“ rufen sie mir zu.

Ungefähr 10 min später komme ich endlich aus dem dichten Wald und klettere die letzten Meter durch die Büsche nach oben, rechts und links etliche Spinnennetze mit Spinnen.


Allzu lange genieße ich die Aussicht dann aber nicht, denn den Rückweg möchte ich schnell hinter mich bringen.


An einer Stelle komme ich dann leicht vom ursprünglichen Weg ab.

Zum Glück fällt es mir sehr schnell auf und ich gehe wieder ein Stückchen zurück und klettere an einer anderen Stelle weiter nach unten.


Nicht nur durch den Wind gibt es ein wenig Bewegung im Wald. Auch ich muss mich schon gut konzentrieren, um auf den spitzen Steinen das Gleichgewicht zu bewahren.


An einer Stelle komme ich dann so stark ins Wanken, dass ich nur um haaresbreite einem großen Spinnennetz samt Spinne entgangen bin.

Wäre zu dem Zeitpunkt der Wind aus der Gegenrichtung gekommen, wäre diese genau in meinem Gesicht gelandet…


Als ich irgendwann wieder am Auto angekommen bin, mache ich innerlich 3 Kreuze und bin dankbar, dass dort nichts passiert ist.

Für die Zukunft nehme ich mir vor, alleine nur auf breiteren Wegen zu gehen und keine waghalsigen Manöver auf spitzen Felsen zu starten.


Anschließend fahre ich mit einem Stop in einem Mini-Mart zum nächstbesten Strandabschnitt und genieße noch gut eine Stunde die Sonne, bis die dortigen Mitarbeiter des Geländes alle Besucher nach draußen scheuchen.

Danach fahre ich ein paar Kilometer weiter und beobachte den Sonnenuntergang in einer schönen Bucht.



Am nächsten Tag nehme ich an einer Halbtagestour zum Schnorcheln teil.

Auch wenn die Inseln aus weiter Ferne sehr schön aussehen, bleibt es bei einem Schnorchelspot.

Um sicher zu gehen, dass niemand abhanden kommt, müssen alle auch beim Schnorcheln Schwimmwesten tragen und sich nur in einem bestimmten Radius bewegen.

Unter Wasser gibt es viele Fische und Korallen zu sehen.

Irgendwann taucht sogar eine schwarz-weiße Seeschlange aus einer Koralle auf, bedient sich an dem Fischfutter und taucht wieder ab. Und das ungefähr einen knappen Meter neben mir.

Ganz fasziniert bin ich einfach nur stumpf im Wasser herum getrieben und nur leicht nach hinten gepaddelt.

Später habe ich gelesen, dass diese Schlange extrem giftig ist. Allerdings beißt sie (wie die meisten Tiere) Menschen nur, wenn sie sich provoziert oder bedroht fühlt.



Am Nachmittag besuche ich einen anderen Strand an der Südküste von Okinawa.

Für den Sonnenuntergang suche ich mir wieder einen anderen Strand heraus.

Dieser entpuppte sich als ein Campingplatz, der wie aus einem Bilderbuch-Camping-Werbeprospekt stammt!

Super schön und einigermaßen naturbelassen.

Ich kann mich gar nicht am rosafarbenen Himmel satt sehen.


Zum Abendessen wollte ich dann eine sehr gut bewertete Pizzeria in der Umgebung besuchen.

Dort angekommen musste ich leider feststellen, dass ausgerechnet heute das Lokal wegen einer geschlossenen Gesellschaft nicht zugänglich war.

Also suchte ich mir eine Alternative heraus.

Eben jene war ein gutes Stück weiter, aber ich war ja mobil… und hungrig.

Dort angekommen beschlich mich allerdings ein sehr komisches Gefühl.

Die gesamte Straße sah aus wie ein verbotener Hinterhof. In dem Restaurant saß niemand und beim Vorbeifahren wurde ich eher misstrauisch angesehen.

„Irgendwas stimmt hier nicht“ spürte ich und vertraute auf mein Bauchgefühl, schnell das Weite zu suchen.


Es wurde mittlerweile immer später und als ich irgendwann im Hostel an kam, legte ich nur kurz meine Sachen ab und machte mich dann auf zu einer anderen Pizzeria in der Innenstadt.

Genau diese hatte aber schon ihre Küche geschlossen und aufgeräumt.

Als ich dort fragte, ob irgendwo noch etwas zu essen übrig sei, lachten zwei am Tisch sitzende Japaner über die Situation.

Natürlich gab es nichts mehr und ich stampfte hungrig, eher „hangry“ davon.


Auch im nächsten Lokal hatte ich keinen Erfolg. Zwar war das Restaurant gut gefüllt, die Speisekarte aber handgeschrieben und so schwierig zu entziffern, dass ich Sorge hatte, was man mir servieren würde.


Ein wenig frustriert verlies ich auch dieses Lokal und suchte mir Essen und Platz in der goldenen Möwe, die zumindest noch ein paar Stunden geöffnet war.




Am nächsten Morgen packte ich schnell meine Sachen zusammen und machte mich auf den Weg zu dem Camping-Strand, der mir am Vorabend so gut gefallen hatte.

Dort war allerdings kurz vorher der niedrigste Wasserstand, sodass ich von meinem Vorhaben, nochmal ins Meer zu gehen, absehen musste.

Später ging ich zumindest bis zu den Knöcheln ins Wasser. Aus Sorge, dort aber Steinfischen oder Rochen zu begegnen, die sich im Sand vergraben, blieb ich dort nur wenige Sekunden und machte mich dann wieder auf dem Weg nach draußen. Zwar konnte man durch den seichten Wellengang relativ gut auf den Boden schauen, aber eben nicht sooo gut, dass ich mir sicher sein konnte, dass sich nicht doch ein Tier dort versteckte.


Danach ging es zum Mietwagenverleih und schließlich zum Flughafen, wo mein Weiterflug nach Bangkok bevor stand.


Der Flieger war ausgesprochen leer und so hatte ich tatsächlich mal das Glück, eine komplette Sitzreihe für mich alleine zu haben - klasse!

Also machte ich es mir nach dem Start gemütlich und legte mich quer über die Sitze, während ich die letzte Fotos durchschaute, Musik und Podcasts hörte.



 
 
 

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